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Führungsfrau spricht am Kopf des Konferenztisches zu ihrem Team
1:1-Sprachmentoring für Führungsfrauen

Sie sprechen, wenn Sicherheit entsteht.

Sie leiten Ihren Bereich souverän. Im englischen Meeting drehen Sie den Satz dreimal um und sagen ihn dann doch nicht.

Nach drei Monaten führen Sie diese Gespräche selbst: Projektupdates mit dem internationalen Team, Werksführungen, auch die unbequemen Runden.

Unverbindliches Erstgespräch25 Minuten · kostenfrei · eine Einschätzung, kein Verkaufsgespräch
Ein Dienstag

Sie wachen auf, und Ihr Gedankenkarussel läuft schon.

Kein dramatischer Tag. Ein gewöhnlicher, mit einem englischsprachigen Termin darin.

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06:20Vorher

Im Kopf läuft schon der Satz für das Meeting um zehn. Sie fragen sich, ob der eine perfekte Satz wirklich Ihre Aussage vermittelt.

Sie proben die Formulierung. Seit Sonntag. Schlecht geschlafen haben Sie auch.

Das eigentliche Problem

Drei Kurse. Und der Satz bleibt trotzdem stecken.

Das ist kein Argument gegen Sprachkurse. Die meisten meiner Klientinnen hatten gute. Sie haben getan, was man tun soll: Wortschatz aufgebaut, Zeiten geübt, Niveaustufen bestanden. Nur lag ihr Problem nie an der Stelle, an der der Kurs gearbeitet hat.

Was Kurse, Apps und Vokabeltrainer zuverlässig leistenWas in Ihrem Fall darüber entscheidet, ob Sie sprechen
  • Sprachkurs

    Wortschatz aufbauen.

    Ihr Fall

    In zwei Sekunden darauf zugreifen, während sieben Menschen Sie ansehen.

  • Sprachkurs

    Grammatik erklären und Fehler korrigieren.

    Ihr Fall

    Einen Satz aussprechen, von dem Sie wissen, dass er nicht perfekt ist.

  • Sprachkurs

    Niveaustufen prüfen und Fortschritt belegen.

    Ihr Fall

    Im Gespräch bleiben, während Sie sich selbst beim Sprechen zuhören.

  • Sprachkurs

    In der Gruppe üben lassen.

    Ihr Fall

    Vor Menschen sprechen, deren Urteil beruflich für Sie Gewicht hat.

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Beides ist nützlich. Nur löst das Linke nicht das Rechte. Für dieses Problem arbeiten Kurse an der falschen Stelle — nicht schlechter, sondern woanders.

Ihr Zugriff auf Ihr passives Wissen ist Ihr Problem — nicht Ihre Grammatik und nicht Ihr Wortschatz.

Der Mechanismus

Wie aus Können Schweigen wird: fünf Schritte, die ineinandergreifen.

Das Folgende ist keine Diagnose und kein Persönlichkeitstyp. Es sind Muster, die ich in der Arbeit mit Führungsfrauen häufig beobachte. Manche erkennen sich in allen fünf Punkten, viele in zwei oder drei, einige in keinem davon — dafür in etwas anderem. Wo genau es bei Ihnen hängt, lässt sich nicht von außen bestimmen.

  1. 1Die Annahme

    Man spricht erst, wenn man sicher ist.

    Ein Satz, den viele in der Schule gelernt und danach nie wieder geprüft haben. Er setzt einen Zustand voraus, der im Englischen selten eintritt — also warten Sie.

  2. 2Der Anspruch

    Wenn ich etwas sage, dann richtig.

    In Ihrer Rolle ist dieser Anspruch ein Vorteil. Hier kostet er Zeit: Der Satz wird im Kopf fertiggebaut, bevor er gesagt werden darf. Wenn Sie soweit sind, ist das Thema schon ein anderes.

  3. 3Die Selbstbeobachtung

    Wie klinge ich gerade?

    Ein Teil Ihrer Aufmerksamkeit hört Ihnen beim Sprechen zu. Genau dieser Teil fehlt beim Inhalt. Deshalb fällt mitten im Satz ein Wort weg, das Sie sicher kennen.

  4. 4Die Anspannung

    Gleich bin ich dran.

    Unter Anspannung arbeitet Ihr Kopf nicht schlechter — er arbeitet enger. Sie greifen auf weniger zu, als Sie haben. Das erklärt, warum es allein im Auto funktioniert und im Raum nicht.

  5. 5Das Ausweichen

    Ich schreibe es lieber nachher per Mail.

    Und es funktioniert. Die Anspannung fällt sofort ab. Genau diese Erleichterung ist der Grund, warum das Muster bleibt: Ausweichen wird belohnt — sofort und zuverlässig.

und zurück zu Schritt 1

Weil Sie ausgewichen sind, hat die Annahme von oben nie eine Gegenerfahrung bekommen. Sie wurde nicht widerlegt. Sie wurde bestätigt. Nicht, weil Sie zu wenig üben. Sondern weil die eine Erfahrung, die sie widerlegen würde, nicht stattfindet.

Wo wir ansetzen

An beiden Enden gleichzeitig: an der Annahme oben und daran, dass Sie ab der ersten Minute sprechen, statt zu warten, bis Sie sich sicher genug fühlen.

Die Methode

Drei Monate. Und Sie sprechen ab Minute eins Englisch.

Nicht ab Woche vier. Nicht, wenn die Grundlagen sitzen. In der ersten Sitzung, in den ersten Minuten, sprechen Sie Englisch mit mir — auch wenn Sie von sich sagen, Sie sprechen kein Englisch.

Minute 1letzte Sitzung
Monat 1AuflösenMonat 2BereitstellenMonat 3Anwenden
Jeder Punkt ist eine Sitzung, in der Sie sprechen. In allen drei Monaten. Das ist die Konstante — nicht die dritte Phase.

Das ist keine Mutprobe, sondern die Logik der Methode: Eine Annahme, die Sie nie prüfen, bleibt bestehen.

  1. Monat 1

    Auflösen

    Was Sie bisher gebremst hat, kommt auf den Tisch.

    • Wir prüfen die Annahmen, die im Weg stehen: über Englisch, über Fehler, über sich selbst. Nicht als Gespräch über Gefühle, sondern als Klärung dessen, was Sie im Meeting bremst.

    • Erfahrungen, die bis heute mitlaufen, bekommen einen Platz.

    • Lernstrategien, die bei Ihnen nachweislich nicht gewirkt haben, sortieren wir aus, statt sie ein weiteres Mal zu versuchen.

  2. Monat 2

    Bereitstellen

    Sie bekommen die Sprache, die Ihre Rolle tatsächlich verlangt.

    • Phrasen und Collocations — feste Wortverbindungen, die Muttersprachler so und nicht anders benutzen — aus Ihren echten Situationen: Projektupdate, Werksführung, Verhandlung, Feedback, Moderation.

    • Wendungen, mit denen Sie sich im Gespräch Zeit verschaffen, ohne unsicher zu klingen.

    • Kein allgemeiner Wortschatz. Ihrer: aus Ihren Themen, Ihren Meetings, Ihrer Verantwortung.

  3. Monat 3

    Anwenden

    Sprechen, sprechen, sprechen & sprechen. Seit Minute eins.

    • Realistische berufliche Situationen: Sie reagieren auf Rückfragen, halten Ihre Position, führen durch ein Gespräch, formulieren unter Zeitdruck.

    • Sie improvisieren, wenn es anders läuft als geplant, weil es im Beruf anders läuft als geplant.

    • Keine vorbereiteten Vorträge. Ungeplante Gespräche, in denen Sie die Verantwortung tragen.

Erst sicher, dann sprechen.

Sprechen, während Sicherheit entsteht.

EQ-i Assessment

Wir messen nicht Ihr Englisch. Wir schauen, was Ihre Kommunikation trägt.

Der EQ-i ist kein Sprachtest. Es ist ein strukturierter Fragebogen, der sozial-emotionale Kompetenzen sichtbar macht — also die Fähigkeiten, auf denen Ihre berufliche Kommunikation tatsächlich aufsetzt: wie Sie sich unter Druck steuern, wie Sie Position beziehen, wie Sie lesen, was im Raum passiert.

Sie beantworten ihn zweimal: am Anfang des Mentorings und am Ende. Kein Ergebnis wird interpretiert, ohne dass wir es gemeinsam durchgehen.

Zu Beginn

Wir sehen, wo wir ansetzen

Statt zu raten, woran es liegt, haben wir eine Grundlage: Welche Kompetenzen tragen Sie schon, welche stehen im Moment im Weg. Daraus leiten wir ab, woran wir in Monat 1 zuerst arbeiten — bei Ihnen, nicht bei einem Durchschnittsprofil.

Am Ende

Sie sehen, was sich verändert hat

Derselbe Fragebogen, drei Monate später. Er macht eine Veränderung greifbar, die sich sonst nur als Gefühl beschreiben lässt — und zeigt, was Sie an sich weitertragen können, wenn das Mentoring endet.

Worauf wir dabei schauen

  • Selbstwahrnehmung

    Sie merken im Meeting, was mit Ihnen passiert — früh genug, um etwas anderes zu tun als zu schweigen.

  • Durchsetzungsfähigkeit

    Sie sagen, was Sie denken, auch wenn der Satz nicht perfekt wird.

  • Stresstoleranz

    Sie bleiben handlungsfähig, wenn eine Frage unerwartet kommt und alle Sie ansehen.

  • Selbstachtung

    Sie trauen Ihrem fachlichen Urteil zu, auch in einer Sprache, die sich noch fremd anfühlt.

  • Empathie

    Sie lesen, was Ihr Gegenüber braucht und können es nutzen, statt nur auf sich zu hören.

  • Flexibilität

    Sie formulieren um, wenn das Wort fehlt, statt den Satz abzubrechen.

Was der EQ-i nicht ist

Kein Test, den man bestehen oder nicht bestehen kann. Keine Diagnose. Und nichts, was von sich aus eine Sprechblockade löst — gelöst wird sie durch das, was Sie in den drei Monaten tatsächlich tun. Der EQ-i sorgt dafür, dass wir die richtigen Dinge tun und am Ende nicht raten müssen, was sich verändert hat.

Konkrete Resultate

Was Klientinnen danach tun — auf Englisch, allein, in Verantwortung.

Keine Punktzahl, kein Zertifikat. Vier Aufgaben aus dem Arbeitsalltag, die vorher an der Sprache gescheitert sind.

  • Projektkommunikation

    Das wöchentliche Projektupdate mit dem amerikanischen Team telefonisch halten.

    Am Telefon, in Echtzeit — nicht mehr als E-Mail, die vorher von ChatGPT formuliert wurde. Rückfragen kommen unvorbereitet, die Antwort muss sofort sitzen.

  • Besuch & Werk

    Internationale Kolleginnen und Kollegen empfangen und die Werksführung allein leiten.

    Begrüßung, Rundgang, Rückfragen an der Linie, Small Talk zwischendurch — ohne einen zweiten Kollegen, der mitgeht, um zu übersetzen.

  • Moderation

    Konfliktgeladene Situationen auf Englisch moderieren — verantwortungsvoll, nicht ausweichend.

    Nicht nur Informationen weitergeben, sondern ein Gespräch führen, in dem es unangenehm wird: Positionen benennen, Schärfe herausnehmen, Ergebnis festhalten.

  • Rollout

    Ein internationales Train-the-Trainer-Konzept weltweit ausrollen.

    Englisch als Arbeitssprache in einer Rolle, die vorher aus einem einzigen Grund nicht in Frage kam — nicht aus fachlichem Mangel.

Das Fachwissen war jedes Mal vorher da. Neu ist der Zugriff darauf, wenn im Raum Englisch gesprochen wird.

Case Study

Die Trainerin, die ihre eigene Sprache nicht hatte.

Unternehmenstrainerin, erfolgreich, gebucht, geschätzt. Auf Deutsch steht sie vor Gruppen und führt sie durch anspruchsvolle Inhalte. Auf Englisch hat sie diese Rolle nicht übernommen.

Ausgangssituation

Fachlich vorne, sprachlich außen vor

Sie kannte ihre Inhalte im Schlaf und hatte die Didaktik im Griff. Englisch war Schulwissen, das seit Jahren unbenutzt lag. In internationalen Runden hörte sie zu und verstand, sagte aber weniger, als sie zu sagen hatte — und lieferte lieber schriftlich nach, wo sie im Raum hätte antworten können.

Die Anforderung

Englisch war keine Weiterbildung, sondern eine Voraussetzung

Ihre Trainings sollten international stattfinden. Nicht als Vortrag von Folien, sondern so, wie sie auf Deutsch arbeitet: Gruppen führen, auf Widerstand reagieren, Fragen aufnehmen, die niemand geplant hat. Genau das ist mit vorbereiteten Sätzen nicht zu machen.

Im Mentoring

Sie sprach ab der ersten Sitzung — und hörte auf, sich dabei zu korrigieren

Zuerst kam weg, was sie gebremst hat: der Anspruch, fehlerfrei zu formulieren, bevor sie den Mund aufmacht. Dann kam die Sprache ihrer Rolle dazu — moderieren, einordnen, Gruppen durch Phasen führen. Zuletzt ging es fast nur noch um Situationen, die anders laufen als geplant.

Ergebnis

Ein internationales Train-the-Trainer-Konzept, weltweit ausgerollt

Sie leitet das Rollout auf Englisch: Trainerinnen und Trainer an verschiedenen Standorten qualifizieren, das Konzept vor Ort verteidigen, unterschiedliche Erwartungen zusammenführen. Dieselbe Verantwortung, die sie auf Deutsch trägt — jetzt auch dort, wo Englisch gesprochen wird.

Nach dem Mentoring

Für dieses Projekt ist sie zurückgekommen.

Das Mentoring war abgeschlossen, als das Rollout anstand. Sie hätte es allein machen können und hat sich entschieden, die Vorbereitung noch einmal gemeinsam zu machen — mit dem konkreten Material dieses Projekts.

Das ist ein Datenpunkt, keine Garantie. Eine Rückkehr beweist nicht, dass das Mentoring bei jeder Frau so wirkt — sie zeigt, dass es für diese Klientin bei einer anspruchsvollen Aufgabe die naheliegende Wahl war. Ihr Ergebnis würde ich Ihnen nicht versprechen.

Weitere Klientinnenbeispiele

Drei Rollen, drei Situationen, dieselbe Stelle, an der es hängt.

Anonymisiert, weil es um laufende Positionen geht. Jeweils: die Situation, das Muster davor und die Veränderung, die im Arbeitsalltag sichtbar wurde.

CFO

Mittelständische NGO
Situation

Quartalszahlen und Mittelverwendung vor einem internationalen Board und vor Gebern, die Englisch sprechen. Fragen kommen direkt, kritisch und ohne Vorankündigung.

Muster davor

Sie schickte den Finanzbericht vorab, las die Zusammenfassung ab und ließ Rückfragen von einer Kollegin aus dem Fundraising beantworten. Bei Nachfragen zu Abweichungen sagte sie zu, die Antwort schriftlich nachzureichen.

Veränderung

Sie hält den Bericht ohne Skript und beantwortet Rückfragen im Termin — auch die zu Abweichungen, die niemand im Vorfeld eingeplant hat. Nachreichen ist eine Entscheidung geworden, keine Notlösung.

Geschäftsführerin

Internationales Kulturinstitut
Situation

Repräsentation nach außen: Eröffnungen, Kooperationsgespräche mit Partnerinstitutionen, Empfänge mit Kulturattachés und Förderern. Fast alles davon ist Gespräch, nicht Vortrag.

Muster davor

Reden waren vorbereitet und lagen ausformuliert vor. Was danach kam, mied sie: sie hielt sich an den Teil des Raums, in dem Deutsch gesprochen wurde, und überließ die freien Gespräche ihrem Team.

Veränderung

Sie führt Kooperationsgespräche selbst, inklusive der unbequemen Teile — Bedingungen aushandeln, Erwartungen dämpfen, absagen. Der informelle Teil eines Abends ist für sie kein Grund mehr, früher zu gehen.

Head of Operations

Produzierendes Gewerbe
Situation

Tägliche Abstimmung mit Werken und Lieferanten im Ausland. Eskalationen, Lieferverzögerungen, Qualitätsthemen — meist am Telefon und meist unter Zeitdruck.

Muster davor

Sie schrieb statt anzurufen, weil sich am Schreibtisch jeder Satz prüfen ließ. In Calls formulierte sie im Kopf vor, während weitergesprochen wurde — und war mit ihrem Einwand zu spät, wenn die Entscheidung schon gefallen war.

Veränderung

Sie greift bei Eskalationen zum Telefon, statt eine Mail zu formulieren. In Calls widerspricht sie im Moment des Themas, nicht danach — auch mit einem Satz, der grammatisch nicht perfekt ist.

Drei sehr unterschiedliche Rollen — und in allen drei Fällen war nicht die Sprache das Ergebnis, sondern eine Aufgabe, die vorher an jemand anderen ging.

Die ersten vier Wochen

Was sich zuerst ändert, ist Ihr Verhalten im Gespräch.

Nicht Ihr Gefühl, nicht Ihr Wortschatz. Beobachtbares Verhalten — das, was eine Kollegin im Meeting sehen würde, ohne zu wissen, dass Sie an etwas arbeiten. Das sind die fünf Veränderungen, die meine Klientinnen in den ersten vier Wochen am häufigsten an sich bemerken.

Beobachtbar, nicht behauptet

  1. Sie sprechen früher

    Ihr Beitrag kommt, während das Thema noch auf dem Tisch liegt — nicht zehn Minuten später, wenn die Runde schon weiter ist. In der Sitzung mit mir genauso: Sie fangen an, bevor der Satz im Kopf fertig ist.

  2. Sie korrigieren sich weniger

    Ein begonnener Satz wird nicht mehr abgebrochen und neu gestartet. Die Selbstkorrektur mitten im Sprechen wird seltener — und fällt Ihnen auf, wenn sie doch passiert.

  3. Sie bleiben im Gespräch

    Statt auszuweichen — auf Deutsch zu wechseln, an eine Kollegin abzugeben oder eine schriftliche Antwort anzukündigen — führen Sie den Austausch zu Ende. Auch dann, wenn er länger dauert als geplant.

  4. Sie achten auf den Inhalt, nicht auf die Form

    Ihre Aufmerksamkeit liegt bei der Sache: Was will ich erreichen, was muss ankommen. Nicht bei der Frage, ob die Zeitform stimmt. Nach dem Meeting erinnern Sie sich an die Entscheidung — nicht an Ihre Fehler.

  5. Sie reagieren spontaner

    Rückfragen, die niemand geplant hat, beantworten Sie im Moment. Ein Widerspruch kommt, wenn er relevant ist. Kurze Gespräche ohne Anlass — im Flur, vor dem Call — finden wieder statt.

Damit Sie später nicht enttäuscht sind:

Vier Wochen löschen keine Anspannung. Die kann bleiben.

Was sich zuerst ändert, ist nicht die Anspannung, sondern was Sie trotzdem tun. Sie sprechen und die Anspannung entscheidet nicht mehr mit.

Wer dahinter steht

Jan Schumacher — warum die Methode so aussieht, wie sie aussieht.

Kurz, weil es hier nicht um mich geht: Die Arbeit an Sprache, an Lernprozessen, an Rollen und an emotionaler Selbststeuerung sind verschiedene Ausbildungen. Diese Methode braucht sie alle — deshalb stehen sie hier.

Jan Schumacher

Qualifikation und was sie in der Arbeit leistet

  • Cambridge Certificate of Proficiency (C2)

    Die Sprache selbst ist gesichert. Wir müssen in der Sitzung nicht über Englisch verhandeln, sondern können daran arbeiten, was Sie davon abhält, es zu benutzen.

  • Lehramtsstudium Englisch, Staatsexamen in Pädagogik und Psychologie

    Wie Sprache erworben wird — und warum Erklären und Können zwei verschiedene Dinge sind. Deshalb sprechen Sie ab der ersten Minute. Und deshalb setzt die Arbeit am Muster an, nicht am Wortschatz: Vermeidung, Selbstbeobachtung und Anspruch sind Lernpsychologie, nicht Grammatik.

  • Ausbildung als Life- und Business-Coach

    Sprechen ist hier nur die Oberfläche. Darunter liegen Rolle, Anspruch und Selbstbild — dafür braucht es ein Handwerk, das Fragen stellt statt Antworten zu liefern. Die ICF-Zertifizierung (ACC) läuft derzeit.

  • EQ-i 2.0 / EQ360 Facilitator

    Zertifiziert für Durchführung und Auswertung des Assessments. Ihre Selbstwahrnehmung, Impulskontrolle und Stresstoleranz werden dadurch besprechbar — mit Messpunkt am Anfang und am Ende.

Keine dieser Zeilen spricht für Sie im nächsten Meeting. Sie erklären nur, warum in den Sitzungen an dieser Stelle gearbeitet wird — und nicht an einer anderen.

Was Schweigen kostet

Kompetenz, die nicht ausgesprochen wird, wirkt beruflich nicht.

Das ist keine Drohung und kein Weckruf. Es ist eine nüchterne Aufzählung dessen, was passiert, wenn Ihr Urteil im englischen Raum nicht vorkommt — und was davon in Ihrem Fall überhaupt zutrifft, wissen nur Sie.

BereichWas daran hängt
  • Sichtbarkeit

    Wer im Call wenig sagt, wird als jemand erinnert, der wenig gesagt hat. Ihre Arbeit kennt Ihr Bereich — die internationale Runde kennt Ihre Beiträge in dieser Runde.

  • Beitrag zu Entscheidungen

    Entscheidungen fallen im Gespräch, nicht im Protokoll. Ein Einwand, der erst danach per Mail kommt, kommt zu einer Sache, die schon entschieden ist.

  • Internationale Zusammenarbeit

    Belastbare Arbeitsbeziehungen entstehen nebenbei: in kurzen Gesprächen, Rückfragen, Halbsätzen vor dem Meeting. Genau diese Gelegenheiten fallen zuerst weg.

  • Führungsverantwortung

    Führen heißt, unvorbereitet Position zu beziehen — auch gegen Widerspruch, auch in einer zweiten Sprache. Wenn Sie in diesen Momenten abgeben, führt jemand anderes das Gespräch.

  • Karrierechancen

    Rollen mit internationalem Anteil werden selten ausgeschrieben, sondern zugetraut. Diese Einschätzung entsteht in denselben Meetings, in denen Sie aus Vorsicht schweigen.

  • Kommunikative Handlungsfähigkeit

    Am teuersten ist der eigene Radius: Je öfter Ausweichen funktioniert, desto selbstverständlicher wird es — bis Sie Gespräche meiden, die Sie eigentlich führen wollten.

Zur Einordnung

Nichts davon passiert an einem Tag, und nichts davon ist unumkehrbar. Es sind Verschiebungen über Jahre, die man selbst am besten sieht — meist an einem einzelnen Satz, den man nicht gesagt hat. Ob das ein Grund ist, jetzt etwas zu ändern, entscheiden Sie — nicht diese Seite.

Passung

Für wen dieses Mentoring gemacht ist

Keine Ausschlussliste — eine Beschreibung. Wenn sich die vier Punkte hier wiederfinden, passt die Methode zu Ihrer Situation.

  1. 01
    Sie tragen Führung oder Verantwortung

    Ein Team, ein Budget, ein Bereich, eine Entscheidung, die an Ihnen hängt — Sie sind es gewohnt, Position zu beziehen, und wollen das auch auf Englisch tun können.

  2. 02
    Ihr Alltag hat einen internationalen Anteil

    US-Team, globale Calls, ausländische Geschäftspartner, Konzernzentrale im Ausland — Englisch ist bei Ihnen kein Extra, sondern Teil der Rolle.

  3. 03
    Ihre fachliche Kompetenz steht auf Englisch nicht zuverlässig zur Verfügung

    Deutsch formulieren Sie präzise und schnell. Auf Englisch verschwindet dieselbe Kompetenz hinter Vorsicht, Nächstenformulieren und dem Gefühl, weniger kompetent zu wirken, als Sie sind.

  4. 04
    Sie sind bereit, tatsächlich zu sprechen und zwischen den Sitzungen zu üben

    Die Veränderung entsteht im Sprechen selbst, nicht im Zuhören. Wer aktiv üben will — auch unperfekt, auch mit Umwegen — bringt genau das mit, was diese Methode braucht.

Investition

Ein Preis, eine Leistung

4.950 €

brutto — einmalig, für die gesamte Zusammenarbeit

3 Monate · 1:1 Sprachmentoring
Enthalten
  • Drei Monate, zweimal wöchentlich

    Fünfzig Minuten 1:1, ausschließlich mit mir — keine Gruppe, keine Warteschleife.

  • Auflösen – Bereitstellen – Anwenden

    Die drei Phasen der Methodik: das Muster hinter dem Schweigen auflösen, Sprache und Sicherheit gezielt bereitstellen, beides in echten beruflichen Situationen anwenden.

  • EQ-i Assessment zu Beginn und Ende

    Zwei Auswertungen Ihrer emotionalen Kompetenzen — als Ausgangspunkt und als Vergleich, was sich in drei Monaten tatsächlich verschoben hat.

  • Direkter Zugang zwischen den Sitzungen

    Fragen und akute Situationen müssen nicht bis zur nächsten Sitzung warten.

Ehrlich gefragt

Was Sie sich jetzt vermutlich denken

Kein Wegargumentieren. Nur ehrliche Antworten auf die Fragen, die zu Recht kommen.

Ablauf

Wie die Zusammenarbeit beginnt

Vier Schritte, keiner davon verbindlich bevor Sie es entschieden haben.

  1. 01
    Erstgespräch

    30 Minuten, videobasiert. Sie schildern Ihre Situation, ich höre zu und stelle Fragen. Keine Verpflichtung, keine Verkaufsdramaturgie.

  2. 02
    Individuelle Einschätzung

    Auf Basis des Gesprächs und — falls sinnvoll — des EQ-i Assessments schaue ich, wo das Muster liegt und ob mein Ansatz dazu passt.

  3. 03
    Entscheidung über die Zusammenarbeit

    Sie bekommen eine klare Einschätzung und ein konkretes Angebot. Die Entscheidung liegt bei Ihnen, ohne Frist und ohne Druck.

  4. 04
    Start des dreimonatigen Mentorings

    Zweimal wöchentlich fünfzig Minuten, drei Monate lang. Ab der ersten Sitzung wird gesprochen — nicht vorbereitet.

Ich betreue maximal fünf Klientinnen gleichzeitig — 1:1-Sprachmentoring lässt sich nicht sinnvoll skalieren. Das ist eine tatsächliche Kapazitätsgrenze, keine Verkaufstaktik: Sind alle fünf Plätze belegt, kommen Sie auf eine Warteliste.

Der nächste Schritt

Sie wissen jetzt, warum der Satz stecken bleibt.

Wir prüfen gemeinsam, ob das hier für Sie sinnvoll ist. Kein Kurs, keine Entscheidung an diesem Tag — ein Gespräch, in dem Sie und ich uns beide ein Bild machen.

Unverbindliches Erstgespräch25 Minuten · kostenfrei · eine Einschätzung, kein Verkaufsgespräch

Kein Druck, keine Frist. Nur die Frage, ob es passt.

Wortführerin

1:1-Sprachmentoring für Führungsfrauen im internationalen Arbeitsalltag.

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